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Tipps & Tricks: Delay ohne Effekt |
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Geschrieben von WhiteStripe
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Freitag, 29 April 2005 |
Der erste Tipp der uns erreicht hat, ist von unserem User WhiteStripe. Dank an ihn.
Ein etwas älterer Tipp aus der Trickkiste vor der Zeit der Effektgeräte. Mit dem man allerdings immer noch wunderbare Effekte erzielen kann. Wie erzeugt man ein Delay ohne ein Effektgerät zu benutzen? Leistungsschwächere Rechner sparen sich ein bisschen CPU-Leistung und bei Sequenzern mit Effektkanalbegrenzung spart man sich einen Effekt.
Eigentlich ist es ganz einfach! Die Spur die ein Delay erhalten soll einfach doppeln (d.h. die Aufnahme kopieren und in eine zweite Spur legen) und ein bisschen verschieben. Die Lautstärke nach unten regeln (ca. die Hälfte der Originalspur) und fertig ist der Delayeffekt.
Fast! Natürlich sollte man die gedoppelte Spur nicht wild in der Gegend rumschieben, dass klingt dann doch sehr konfus. Ergo, auf das Timing achten. Als Richtwert empfiehlt sich die punktierte Form der schnellsten gespielten Note. Ein kleines Beispiel: Man hat einen kurzen Notenlauf, in dem die schnellste Note eine 8tel ist, nun nimmt man die punktierte 8tel als Raster um die gedoppelte Spur zu verschieben. Das ist natürlich nur ein Richtwert. Probiert es einfach selbst aus und experimentiert! Ihr werdet sehen, es ist zwar einfach macht aber umso mehr Laune!
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