Home arrow Hartklang
Finden
Festivals & Konzerte
Hartklang
Gallery
X-Large Live
Anmelden
Benutzername

Passwort



Angemeldet bleiben
Passwort vergessen
Neu registrieren
Umfrage
Was für einen Sequenzer nutzt ihr?
  
Zufallsbild
Letztes Update:
12 May, 18:50
Overkill Live

Zufall:

Hartklang II 16.April
Workshop: Vinyl & Tapes digitalisieren, Teil 1: Hardware & Tuning PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 10 März 2005

Der Kassettenrekorder
Auch hier gilt: Je besser, desto besser, denn was nicht an der Soundkarte ankommt, ist für immer weg und kann auch nicht wieder hergestellt werden. Bei Kassetten als Ausgangsmaterial, sollte man vor dem Überspielen drei Dinge tun:
  1. Die Kassette einmal komplett durchspulen. Wenn das Band durch Schütteln oder langes Lagern nicht mehr richtig aufgewickelt ist, leidet der Gleichlauf, was sich als „Eiern" bemerkbar macht.

  2. Der Tonkopf des Rekorders reinigen. Hierzu nimmt man ein Ohrenstäbchen (Q-Tip) und tränkt das ein wenig in reinem Alkohol (ideal: Isopropanol Alkohol, den gibt's in der Apotheke). Damit den meist vorhandenen Schmutz der Jahre vorsichtig abreiben.

  3. Achtung: Das Folgende macht ihr, wenn ihr das macht, auf eigene Gefahr - hierbei kann man den Kasi demolieren oder sich einen gewaltigen Stromschlag holen, wenn man sich damit nicht auskennt. Erklärte Nichtelektriker sollten das lieber jemand tun lassen, der sich damit auskennt!

    Azimut einstellen oder: den Tonkopf des Kassettenrecoders auf die Kassette einstellen. Wenn die Kassette nicht auf dem Rekorder aufgenommen wurde auf dem sie abgespielt wird oder die Aufnahme dumpf klingt, ist der folgende Schritt extrem hilfreich. Tapedecks haben unter dem Tonkopf eine kleine Schraube, die bei manchen (meist teureren) durch ein Loch in der Klappe oder direkt erreichbar ist.

    Image

    Andere Rekorder muss man dazu fast komplett zerlegen und die Lackfixierung dieser Schraube aufbrechen. Keine Angst, die richtige Schraube ist leicht zu finden: Sie ist meist leicht rechts versetzt zum Tonkopf und hat eine Feder unter dem Metallplättchen, das sie fixiert. Achtung: Nicht den Löschkopf verstellen, der sitzt links vom Tonkopf. Der Tonkopf selber dagegen ziemlich mittig. Und: Wenn die Schraube nicht einigermaßen zweifelsfrei zu identifizieren ist, lieber die Finger davon lassen und jemand fragen, der sich damit auskennt. Doch die Mühe lohnt sich. Während die Kassette im ausgeweideten und sträflich trotzdem ans Netz angeschlossenen Rekorder läuft, dreht man jetzt vorsichtig und LANGSAM an der Schraube und hört deutlich: die Musik wird dumpfer oder brillianter, je nach Drehrichtung. Das Phänomen nennt sich „Azimut" und beschreibt die Winkelstellung des Tonkopfes zum Magnetband. Wenn die beste Einstellung gefunden ist, kann es ans Aufnehmen gehen.

Der Plattenspieler
Beim Plattenspieler dauert die Optimierung nicht so lange:
  1. Zu erst das Auflagegewicht einstellen. Hierbei helfen die Empfehlungen für das Abnehmersystem. Wenn diese nicht bekannt sind, darauf achten, dass die Nadel satt in der Rille liegt, aber nicht zu stark durchgedrückt ist.

    Image

  2. Das „Anti-Skating" so einstellen, dass die Nadel mittig zum System läuft.Die sog. Skatingkraft zieht den Tonarm zur Plattenmitte. Dadurch wird die innere Rillenflanke stärker belastet und der Abtastdiamant wird einseitig abgenutzt. Um dem entgegen zu wirken, besitzen die meisten Plattenspieler das o.g. Anti-Skating.

    Image

  3. Die Platte gründlich mit einer Kohlefaserbürste reinigen. Wenn zufällig zur Hand, tut auch eine Plattenwaschmaschine exzellente Dienste.

  4. Die Schallplatte mit einem zusätzlichen Auflagegewicht stabilisieren.

    Achtung: Dieser Tipp funktioniert nur bei Plattenspielern, die entweder kein Subchassis haben oder aber ein Subchassis mit einstellbaren Federn (wie viele Thorens). Diese Federn müssen dann nachjustiert werden.

    Auflagegewichte stabilisieren die Platte und sind vor allem bei welligen Platten ein wahrer Segen. Der Prototyp der Auflagegewichte ist der Thorens Stabilizer. So ein Gewicht stabilisiert wie gesagt wellige Kandidaten, aber zudem sorgt es grundsätzlich für einen präziseren Bass und besseren Klang.

    Image

    Man kann sich hier auch mit Haushaltswaren behelfen: Dazu nimmt man ein Glas (Whisky-Gläser sind da ideal) und stellt es umgedreht (wegen des Tellernippels) auf die Plattenmitte. Das Glas dann exakt mittig ausrichten und mit einem geeigneten Gegenstand beschweren.

    Image
Wichtig ist auch, dass der Plattenspieler auf einem festen Untergrund steht und keinem Trittschall von durch die Gegend laufenden Personen ausgesetzt ist. Eine schwere Granitplatte als Unterlage ist ideal, wenn zur Hand... ;-)

Plattenspieler Vorverstärker
Da Soundkarten in aller Regel keinen Plattenspielervorverstärker haben, muss das Plattenspieler-Signal über einen Verstärker mit Plattenspielereingang oder über einen Plattenspielervorverstärker aufgepäppelt werden. Auch hier gilt: Je besser, desto besser. Ein sehr guter Kompromiss aus Geld und Qualität ist der PP 2 von NAD für rund 100 Euro.


< zurück   weiter >
Letzte Berichte
Bildbearbeitung Online - PICSTAR24, Freistellen, Retuschen, Farbmasken, Farb- und Kontraskorrekturen
INTERMAR startet zur ITB 2011 mit innovativem Full-Service Marketing für Tourismus.
Stuttgart, Ludwigsburg und Umgebung hat nun einen eigenen Blog
dasbomm, Medienagentur aus Ludwigsburg macht Webdesign und Sounddesign
Lobstore groovet im Internet
MicroTrack 2496 Professional 2 Channel Mobile Recorder
Am meisten gelesen
Willkommen auf clever-music.com
Lesestoff: 44 Platten die man haben muss
Test: Native Instruments Guitar Rig
Report: Die Musikmesse Frankfurt 2004
Hintergrundinfo: X-Large-Festival


Kontakt | Werbung | Presse